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Arbeitsstätten

Fachbuch 2016


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Wirtschaftliche und sichere Baustelleneinrichtung

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Die Baustelleneinrichtung wird in den Unternehmen der Bauwirtschaft im Rahmen der Arbeitsvorbereitung geplant. Mit ihr werden die Voraussetzungen zur Realisierung des vom Auftraggeber bestellten Bauwerks geschaffen. Die Baustelleneinrichtung ist Grundlage für wirtschaftliche und sichere Bauprozesse. Sie bestimmt auch die Qualität der Arbeit und Arbeitsbedingungen, bringt damit Unternehmenskultur und Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten zum Ausdruck und beeinflusst deren Motivation und Einsatzbereitschaft. Eine gute Baustelleneinrichtung demonstriert auch Außenstehenden Qualität und Kultur der am Bau Beteiligten. Bei der Arbeitsvorbereitung sind primär die Vorgaben des Auftraggebers für die auszuführende Bauleistung, die einzuhaltende Qualität und die Termine zu berücksichtigen. Diese Vorgaben des Bauherrn sind in der Leistungsbeschreibung (z. B. Baubeschreibung, Leistungsverzeichnis), in den Vertragsbedingungen und Ausführungsunterlagen (z. B. Pläne, Berechnungen) enthalten und bilden die wichtigste Grundlage auch für die Baustelleneinrichtungsplanung. Ziel des Bauunternehmens ist es dabei, das Bauwerk in der geforderten Qualität, mit möglichst geringen Kosten, unter Beachtung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten, des Umweltschutzes und der Verkehrssicherungspflichten gegenüber Dritten herzustellen. Die zuletzt genannten Aspekte werdendurch Rechtsvorschriften, technische Regeln sowie Vorschriften und Regeln der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung bestimmt.

Die rechtlichen Regelungen für den Arbeitsschutz werden maßgeblich durch die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) bestimmt. Die Arbeitsstättenverordnung beschreibt keine detaillierten Schutzmaßnahmen und Verhaltensvorgaben für die Gestaltung von Arbeitsstätten, sondern allgemeine Schutzziele und Anforderungen. Regeln für Arbeitsstätten (ASR) konkretisieren die Arbeitsstättenverordnung. Auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung können die Unternehmen diesen Spielraum nutzen, um ihre Arbeitsschutzmaßnahmen optimal an die betriebliche Situation anzupassen.

Zur Unterstützung, insbesondere der kleinen und mittleren Bauunternehmen und Handwerksbetriebe, wurde diese zweiteilige Handlungshilfe zur wirtschaftlichen und sicheren Baustelleneinrichtung erarbeitet:

  • Teil I - Planung der Baustelleneinrichtung
  • Teil II - Planung von Elementen der Baustelleneinrichtung


Diese Broschüre soll insbesondere kleine und mittlere Bauunternehmen und Handwerksbetriebe mit Hinweisen und konkreten Vorschlägen für die Gestaltung der Einzelelemente der Baustelleneinrichtung bei Planung, Ausführung und Unterhaltung der gesamten Arbeitsstätte Baustelle unterstützen. In beiden Teilen der Handlungshilfe wurden die Aspekte Wirtschaftlichkeit, Rechtssicherheit, technische und organisatorische Machbarkeit und Arbeitsschutz gleichwertig eingebunden. Dieser Integrationsansatz verbindet alle Sicherheitsaspekte der Baustelle, also vom Arbeitsschutz über die Verkehrssicherungspflicht gegenüber Dritten bis zum Schutz vor Diebstahl und Vandalismus. Das Ziel ist eine hohe Ablaufqualität des Bauprozesses und die Vermeidung von Störungen und Behinderungen. Zielgruppe sind die Arbeitsvorbereiter, Bauleiter, Meister und Poliere der Bauunternehmen und Handwerksbetriebe, aber auch die Planer und Bauleiter der Bauherren.

Die folgenden Checklisten sollen die Verantwortlichen nicht nur bei der Planung der Baustelleneinrichtung unterstützen, sondern zugleich Hilfsmittel für eine Gefährdungsbeurteilung und deren Dokumentation sein:

Checkliste 1: Baufeldbesichtigung (PDF-Datei, 78 KB)
Checkliste 2: Planung der Baustelleneinrichtung (PDF-Datei, 92 KB)

Wirtschaftliche und sichere Baustelleneinrichtung

4. Auflage. Dortmund: 2014

ISBN: 978-3-88261-719-1, 100 Seiten, Papier, PDF-Datei

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